Porträt
Der Türkisgoldbarsch ist ein tagaktiver, sehr territorialer Bewohner felsiger Uferzonen und Riffe. Er äst am Algenbewuchs der Steine und nimmt dabei allerlei kleine Wirbellose mit auf, im Aquarium braucht er daher faserreiches Futter mit einem hohen pflanzlichen Anteil. Das Weibchen brütet die Eier im Maul aus und entlässt die Jungen erst nach mehreren Wochen. Die Nachzucht klappt bei guter Pflege ohne Weiteres, sofern die Weibchen ausweichen können. Männchen und Weibchen unterscheiden sich so stark, dass man sie für verschiedene Arten halten könnte: Die Weibchen und Jungtiere sind goldgelb mit dunklen Längsbändern, das ausgefärbte Männchen dagegen fast schwarz mit hellen Streifen. Fehlt ein Männchen, kann sogar ein Weibchen dauerhaft dessen Färbung und Rolle übernehmen.
Steckbrief
- Endgröße
- 11 cm
- Mindestbecken
- ab 400 l
- Temperatur
- 24–27 °C
- pH-Wert
- 7,8–8,6
- Haltung
- 1 ♂ / 4 ♀
- Anspruch
- Spezialist
- Fischgruppe
- Buntbarsche · Mbuna (Felszone)
Bemerkung
Einer der aggressivsten Malawis; Weibchen brauchen viele Verstecke.
Passt gut zusammen mit
Sehr aggressiv – nur mit robusten Mbuna, nie mit Sand- und Freiwasserbuntbarschen.
Vorschläge nach Herkunft, Wasserwerten, Größe und Verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen – einzelne Tiere können sich anders verhalten.