Porträt
Der Siamesische Kampffisch ist ein gemächlicher Schwimmer, der sich bevorzugt im oberen Beckenbereich zwischen Pflanzen aufhält. Männchen dulden keine Geschlechtsgenossen und reagieren sogar auf ihr Spiegelbild mit Drohgebärden, gegenüber den meisten anderen Fischen verhalten sie sich jedoch friedlich. Die wilden Vorfahren leben in flachen, pflanzenreichen Gewässern wie Gräben und Reisfeldern, wo ihnen das Labyrinthorgan das Luftatmen an der Oberfläche ermöglicht. Gefüttert wird mit kleinem Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, ergänzt durch hochwertiges Granulat. Zur Fortpflanzung baut das Männchen ein Schaumnest, unter dem sich das Paar umschlingt, und betreut danach allein Eier und Larven; die Zucht ist gut machbar, verlangt aber feinstes Aufzuchtfutter. Durch lange Zuchtauslese gibt es heute eine enorme Vielfalt an Farben und Flossenformen.
Steckbrief
- Endgröße
- 6 cm
- Mindestbecken
- ab 54 l
- Temperatur
- 24–28 °C
- pH-Wert
- 6,0–7,5
- Haltung
- Männchen einzeln
- Anspruch
- Einsteiger
- Fischgruppe
- Labyrinthfische
Bemerkung
Ruhiges Wasser, Abdeckung, warme Luftschicht über der Oberfläche.
Passt gut zusammen mit
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Espes KeilfleckbärblingTrigonostigma espei
Einsteiger
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KeilfleckbärblingTrigonostigma heteromorpha
Einsteiger
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KirschbarbePuntius titteya
Einsteiger
-
DornaugePangio kuhlii
Einsteiger
Nie mit Flossenzupfern wie Sumatra- oder Serpasalmlern und nicht mit anderen Labyrinthfischen.
Vorschläge nach Herkunft, Wasserwerten, Größe und Verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen – einzelne Tiere können sich anders verhalten.