Porträt
Der Purpurprachtbarsch hält sich meist in Bodennähe auf und beansprucht dort ein eigenes Revier, das er gegenüber Artgenossen energisch behauptet. Solange Nachwuchs da ist, verteidigt das Paar seinen Bereich auch gegen andere Fische, weshalb Unterstände und Höhlen im Becken wichtig sind. In der Heimat bewohnt er weiche, saure Bäche und Tümpel mit dichtem Pflanzenwuchs, wo er sich Höhlen unter Wurzeln und Stängeln gräbt. Freilebende Tiere fressen erstaunlich viel Algen und Pflanzenteile, daher tut ihm im Aquarium neben tierischem Futter auch pflanzliche Kost gut. Die Zucht gilt als leicht und gelingt oft ganz ohne besondere Vorbereitung. Auffällig ist die Balz, bei der das Weibchen den Ton angibt, sich vor dem Männchen s-förmig biegt und dabei kräftig rotviolett aufleuchtet.
Steckbrief
- Endgröße
- 10 cm
- Mindestbecken
- ab 100 l
- Temperatur
- 24–28 °C
- pH-Wert
- 6,0–7,5
- Haltung
- Paar
- Anspruch
- Einsteiger
- Fischgruppe
- Zwergbuntbarsche · Fluss-Buntbarsche
Bemerkung
Westafrikas Antwort auf den Zwergbuntbarsch: Höhlenbrüter, führt die Jungen gemeinsam.
Passt gut zusammen mit
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KongosalmlerPhenacogrammus interruptus
Erfahren
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Rückenschwimmender KongowelsSynodontis nigriventris
Erfahren
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SchmetterlingsfischPantodon buchholzi
Erfahren
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ElefantenrüsselfischGnathonemus petersii
Spezialist
Vorschläge nach Herkunft, Wasserwerten, Größe und Verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen – einzelne Tiere können sich anders verhalten.