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Meta-Panzerwels

Corydoras metae

jetzt Hoplisoma metae

Meta-Panzerwels (Corydoras metae)
Foto: Gonzalo Valenzuela · CC BY-SA 2.0 · Bildnachweis

Porträt

Der Meta-Panzerwels kommt ausschließlich im Río Meta vor, einem großen Nebenfluss des Orinoco in Kolumbien. Bekannt ist er aus mehreren Zuflüssen im oberen Teil dieses Systems, etwa Humea, Ocoa, Guatiquía und Manacacias. Im Unterlauf scheint er zu fehlen, und aus Venezuela liegen keine Nachweise vor. Die Tiere, nach denen er 1914 von Eigenmann beschrieben wurde, wurden bei Puerto Barrigón gesammelt, einem Ort am Río Humea. Heute wird er der Gattung Hoplisoma zugeordnet und ist eng mit dem ähnlich gefärbten Kopfbinden-Panzerwels (Hoplisoma melini) verwandt.

Sein Körper ist recht hochrückig, die Grundfarbe ein helles Gelbbraun, die Iris goldgelb. Quer über das Gesicht liegt ein schwarzes Band, das am Hinterkopf beginnt, die Augen einschließt und auf den Wangen endet – es wirkt wie eine Maske; daher nennt man ihn im Englischen auch „Bandit“. Eine zweite schwarze Zone beginnt am Ansatz der dunklen Rückenflosse, folgt dem Rücken, biegt ungefähr bei der Fettflosse abwärts und läuft bis zum unteren Rand der Schwanzwurzel, ohne in die Schwanzflosse überzugehen oder sich zu gabeln. Weitere dunkle Abzeichen trägt er nicht. Die übrigen Flossen sind bräunlich durchscheinend. Männchen bleiben kleiner und schlanker, erwachsene Weibchen werden deutlich rundlicher, besonders mit Laich.

Im Aquarium ist er friedlich und gesellig und sollte in einer Gruppe von mindestens sechs Tieren gehalten werden. Am wohlsten fühlt er sich über feinem Sand, sauber gehaltener runder Kies geht ebenfalls, dazu einige Verstecke. Mit gewöhnlichem Leitungswasser kommt er gut zurecht. Wie andere Panzerwelse kann er zusätzlich Luft atmen und steigt dafür ab und zu an die Oberfläche. Seine Brustflossenstacheln können beim Herausfangen schmerzhaft stechen. Ruhige Salmler wie Roter Phantomsalmler oder Neonsalmler sind gute Gesellschaft.

Als Allesfresser nimmt er rasch sinkendes Trockenfutter und gern kleines Lebend- oder Frostfutter wie Mückenlarven; von Resten allein kann er nicht leben. Zur Zucht setzt man zwei Männchen je Weibchen ein und regt das Laichen mit großen, kühleren Wasserwechseln an. Das Weibchen hält jeweils wenige Eier zwischen den Bauchflossen, lässt sie befruchten und klebt sie dann fest; das wiederholt sich, bis rund hundert Eier verteilt sind. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven, die anschließend winziges Lebendfutter fressen. Ihren Namen verdankt die Art dem Río Meta.

Steckbrief

Endgröße
5 cm
Mindestbecken
ab 80 l
Temperatur
20–26 °C
pH-Wert
6,0–7,5
Gesamthärte
5–12 °dGH
Anspruch
Einsteiger
Haltung
Gruppe ab 6
Fischgruppe
Welse · Panzerwelse

Herkunft

Südamerika – Amazonas, Orinoco und Rio Negro: meist weiches, saures, huminstoffreiches Wasser. Die größte Gruppe im Handel — Salmler, Zwergbuntbarsche und Welse.

Die Markierung zeigt die ungefähre Herkunftsregion, nicht das genaue Verbreitungsgebiet der Art. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).

Bemerkung

Erkennbar an der schwarzen Augenmaske und dem Rückenband, das an der Schwanzwurzel endet. Feiner Sand ist ideal.

Passt gut zusammen mit

Vorschläge nach Herkunft, Wasserwerten, Größe und Verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen – einzelne Tiere können sich anders verhalten.

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Zur Art: Meta-Panzerwels Corydoras metae

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Quelle: zierfischatlas.de/arten/meta-panzerwels · Stand: 19. September 2026