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Sternflecksalmler

Pristella maxillaris

Sternflecksalmler (Pristella maxillaris)
Foto: Debivort · CC BY-SA 3.0 · Bildnachweis

Porträt

Der Sternflecksalmler, auch Wasserstieglitz genannt, ist im Norden Südamerikas verbreitet. Sein Gebiet reicht vom unteren Amazonas bis zum Orinoko und schließt die Küstenflüsse von Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und Nordbrasilien ein. Er bewohnt kleinere Gewässer, die stehen oder langsam fließen und oft dicht bewachsen sind. In der Trockenzeit hält er sich in klaren Bächen auf. Sobald der Regen einsetzt, wandert er in die überfluteten Savannen, wo er zwischen untergetauchten Pflanzen laicht.

Der seitlich abgeflachte Körper ist so durchscheinend, dass die Wirbelsäule von außen zu sehen ist. Im Englischen heißt er „X-ray tetra“. Die Schuppen schimmern gelblich bis silbrig. Hinter dem Kopf sitzt ein tiefschwarzer Schulterfleck. Auf Rücken-, After- und Bauchflosse liegt jeweils ein schwarzes Feld, innen von Zitronengelb und außen von Weiß eingerahmt; die Schwanzflosse ist rötlich. Die Weibchen werden größer und kräftiger, während die Männchen schlanker bleiben und an After- und Bauchflossen oft eine schwächere Zeichnung haben. Neben der Wildform wird eine goldene Zuchtform angeboten, bei der es sich um einen Teilalbino handelt.

Im Aquarium ist der Sternflecksalmler sehr friedlich und ausgesprochen widerstandsfähig, weshalb er zu den besten Arten für Anfänger zählt. Er lebt im Schwarm und sollte in einer Gruppe von mindestens zehn Tieren gepflegt werden, denn unter Artgenossen gedeiht er deutlich besser. Gegen sehr lebhafte oder deutlich größere Mitbewohner setzt er sich kaum durch. In dicht bepflanzten Becken kommen seine Farben am besten zur Geltung, in kahlen Becken wirkt er dagegen eher blass. Wer ein naturnahes Becken mit Sand, Wurzeln, Falllaub, leicht bräunlichem Wasser und gedämpftem Licht einrichtet, sieht ihn in seiner schönsten Färbung.

In freier Natur jagt der Sternflecksalmler vor allem kleine Wirbellose, im Aquarium frisst er Flocken und Granulat ebenso wie kleines Frost- und Lebendfutter. Er laicht frei und betreibt keine Brutpflege. Die Paarung findet in den frühen Morgenstunden statt, wobei ein Weibchen mehrere hundert winzige, durchsichtige Eier abgeben kann. Da die Eltern den Laich fressen, trennt man sie nach dem Ablaichen. Die Larven schlüpfen nach rund einem Tag, schwimmen wenige Tage später frei und sind als sehr kleine Jungfische nicht leicht aufzuziehen. Der Gattungsname geht auf das griechische Wort für Säge zurück. Bis 2019 galt die Art als einziger Vertreter ihrer Gattung, inzwischen sind zwei weitere Arten beschrieben. Fast alle Tiere im Handel stammen aus Nachzuchten, viele davon aus Osteuropa.

Steckbrief

Endgröße
4,5 cm
Mindestbecken
ab 60 l
Temperatur
22–28 °C
pH-Wert
6,0–7,5
Gesamthärte
2–20 °dGH
Anspruch
Einsteiger
Haltung
Schwarm ab 10
Fischgruppe
Salmler

Herkunft

Südamerika – Amazonas, Orinoco und Rio Negro: meist weiches, saures, huminstoffreiches Wasser. Die größte Gruppe im Handel — Salmler, Zwergbuntbarsche und Welse.

Die Markierung zeigt die ungefähre Herkunftsregion, nicht das genaue Verbreitungsgebiet der Art. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).

Bemerkung

Friedlich und sehr robust. Die „goldene“ Zuchtform ist ein Teilalbino – die Wildform ist vorzuziehen.

Passt gut zusammen mit

Vorschläge nach Herkunft, Wasserwerten, Größe und Verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen – einzelne Tiere können sich anders verhalten.

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Zur Art: Sternflecksalmler Pristella maxillaris

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Quelle: zierfischatlas.de/arten/sternflecksalmler · Stand: 19. September 2026