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Hengels Keilfleckbärbling

Trigonostigma hengeli

früher Rasbora hengeli

Hengels Keilfleckbärbling (Trigonostigma hengeli)
Foto: -serwacy01- · CC BY-SA 4.0 · Bildnachweis

Porträt

Hengels Keilfleckbärbling kommt nur auf den Großen Sundainseln vor, wobei die genauen Grenzen seines Verbreitungsgebiets unklar sind. Sicher nachgewiesen ist er in der Provinz Jambi auf Sumatra; die Tiere, nach denen er beschrieben wurde, stammen aus dem Tambesi, einem Nebenfluss des Batang Hari. Meldungen aus dem Westen Borneos gelten als unsicher. Die Fische leben in gemächlich fließenden Abschnitten von Waldbächen, in denen Wasserkelche dichte Rasen bilden. Das Wasser dort ist weich, schwach sauer bis neutral und durch Gerbstoffe häufig leicht gelblich oder bräunlich getönt; am Grund liegen Laub und Äste, und die Ufervegetation hält das Licht gedämpft.

Er bleibt etwas kleiner als seine bekannteren Verwandten, der Keilfleckbärbling und Espes Keilfleckbärbling, und lässt sich bei genauem Hinsehen gut von ihnen unterscheiden. Sein Körper wirkt eher grau und fast farblos, die dunkle Keilzeichnung auf der hinteren Flanke ist schmal und oben wie vorn von einem leuchtend orangen Saum eingefasst. Beim Keilfleckbärbling ist der Körper dagegen rosa und höher, bei Espes Keilfleckbärbling kupferrot. Männchen sind schlanker und intensiver gefärbt, Weibchen hochrückiger und ein wenig größer. Beschrieben hat die Art Hermann Meinken im Jahr 1956 in einer Aquarienzeitschrift, damals noch unter dem Gattungsnamen Rasbora.

Im Aquarium ist dieser Bärbling ausgesprochen friedlich und passt gut in ein gepflegtes Gesellschaftsbecken mit anderen kleinen Arten. Gehalten wird er als Schwarm ab zehn Tieren; in größerer Zahl wirkt er weniger nervös, und die Männchen zeigen im Wettstreit um die Weibchen ihre besten Farben. Auf dunklem Bodengrund und zwischen reichlich Pflanzen kommt die Zeichnung am schönsten zur Geltung, weshalb er in gestalteten Pflanzenaquarien beliebt ist. Wurzeln, Falllaub, schattige Bereiche, Schwimmpflanzen und genügsame Gewächse wie Javafarn oder Anubias passen zu seinem Lebensraum. Zu ihm passen etwa Zwergbärbling, Espes Keilfleckbärbling, Honiggurami, Kirschbarbe und Dornauge.

In der Natur ernährt sie sich vermutlich von Kleintieren wie Insekten, Würmern und Zooplankton; im Aquarium ist sie leicht zu versorgen, und neben Flocken und Granulat sorgen Mückenlarven, Daphnien und Artemia für Kondition und Farbe. Wie alle Keilfleckbärblinge klebt sie ihre Eier an die Unterseite breiter Blätter: Nach einem lebhaften Werben des Männchens dreht sich das Paar unter dem Blatt auf den Rücken und gibt Eier und Samen in kleinen Portionen ab. Brutpflege gibt es keine, und die Eltern fressen ihren Laich gern. Die Zucht gilt als nicht ganz einfach; ältere Tiere sollen zuverlässiger ablaichen als junge.

Steckbrief

Endgröße
3 cm
Mindestbecken
ab 60 l
Temperatur
23–28 °C
pH-Wert
5,0–7,5
Gesamthärte
1–10 °dGH
Anspruch
Einsteiger
Haltung
Schwarm ab 10
Fischgruppe
Barben & Bärblinge · Bärblinge & Danios

Herkunft

Asien – Bäche, Reisfelder und Torfsümpfe Südostasiens, dazu Ostasien. Labyrinthfische, Bärblinge, Barben und Schmerlen.

Die Markierung zeigt die ungefähre Herkunftsregion, nicht das genaue Verbreitungsgebiet der Art. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).

Bemerkung

Etwas kleiner als Keilfleckbärbling und Espes Keilfleckbärbling, erkennbar am leuchtend orangen Saum über dem dunklen Keil.

Passt gut zusammen mit

Vorschläge nach Herkunft, Wasserwerten, Größe und Verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen – einzelne Tiere können sich anders verhalten.

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Zur Art: Hengels Keilfleckbärbling Trigonostigma hengeli

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Quelle: zierfischatlas.de/arten/hengels-keilfleckbaerbling · Stand: 19. September 2026