Porträt
Die Amerikanische Wasserhecke, auch Bachburgel genannt, ist die einzige Art ihrer Gattung und gehört zu den Weiderichgewächsen. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom Osten und Südosten der USA bis in den Nordosten Mexikos. Dort wächst sie untergetaucht in flachen, stehenden Gewässern und über Wasser an den Ufern von Seen, Teichen und Flüssen. Die schlanken Stängel sind dicht mit kreuzweise gegenständigen, schmalen Blättern besetzt, die unter Wasser fast nadelartig wirken und je nach Licht hellgrün bis leuchtend rot sind. Ein älterer Name der Art ist Peplis diandra. In einigen US-Bundesstaaten gilt sie als gefährdet.
Als Aquarienpflanze stellt sie vor allem Ansprüche an das Licht: Nur mit kräftiger Beleuchtung bleiben auch die unteren Stängelteile gesund. Mehr Licht verlangt zugleich mehr Eisen und Spurenelemente, und blasse, ausgebleichte Triebe weisen meist auf Eisenmangel hin. Auch Nitrat, Phosphat und Kalium sollten regelmäßig gedüngt werden. CO₂ ist nicht zwingend, lässt die Pflanze aber deutlich schneller und gesünder wachsen. Günstig ist weiches bis mittelhartes Wasser. Unter guten Bedingungen färben sich die Triebspitzen orange bis rot, unter schwächerer Beleuchtung behält sie ihr Grün. Im holländischen Pflanzenaquarium nutzt man sie gern für Pflanzenstraßen, im Naturaquarium als Farbakzent im Mittelgrund.
Ungeschnitten wächst die Wasserhecke bis zur Oberfläche und verzweigt sich dort stark. Kappt man die Triebspitze, bildet sie viele Seitentriebe und wird buschig. Die Kopfstücke und Seitentriebe dienen zugleich der Vermehrung, denn man steckt sie einfach in den Bodengrund. Bei optimaler Pflege erscheinen in den Blattachseln winzige rosafarbene Blüten; sie haben vier Kelchblätter, aber keine Kronblätter. Über Wasser gezogen bleibt die Pflanze niedrig und trägt breitere, keil- bis lanzettförmige Blätter.
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Steckbrief
- Wuchshöhe
- 10–40 cm
- Platz im Becken
- Mittelgrund
- Licht
- hoch
- CO₂-Zugabe
- empfohlen
- Wachstum
- schnell
- Temperatur
- 22–26 °C
- pH-Wert
- 5–7
- Anspruch
- Erfahren
- Wuchsform
- Stängelpflanze
- Vermehrung
- Stecklinge
- Familie
- Weiderichgewächse (Lythraceae)
Herkunft
Mittlere und südöstliche USA bis Nordost-Mexiko
Die Markierung zeigt den Kontinent, nicht das genaue Verbreitungsgebiet. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).
Bemerkung
Blasse Blätter zeigen meist Eisenmangel; mit viel Licht und guter Düngung färben sich die Triebspitzen rötlich.
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Wer ein Becken nach dem Vorbild der Natur einrichten möchte, findet hier Fische, die ebenfalls aus Mittel- & Nordamerika stammen. Ob die Wasserwerte zusammenpassen, zeigt der Steckbrief der jeweiligen Art.
Quelle: zierfischatlas.de/pflanzen/amerikanische-wasserhecke · Stand: 19. September 2026