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Einsteiger

Schmalblättrige Vallisnerie

Vallisneria nana

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Porträt

Die Schmalblättrige Vallisnerie ist vor allem im Norden Australiens verbreitet und kommt außerdem auf Neuguinea und Neukaledonien vor; vereinzelte Vorkommen gibt es auf den Philippinen und in Kambodscha. Wie alle Vallisnerien gehört sie zu den Froschbissgewächsen und lebt ganz untergetaucht. Die Art ist erstaunlich wandelbar. Neben den namensgebenden, fadenschmalen Formen gehören nach einer Erbgutuntersuchung von 2008 auch breitblättrige Pflanzen dazu, etwa die als „Vallisneria spiralis Tiger“ verkaufte Form mit dunklen Querstricheln. Umgekehrt ist nicht ganz geklärt, ob alle besonders schmalblättrigen Handelspflanzen tatsächlich zu V. nana gehören. Auch der Handelsname V. gigantea gilt heute als Synonym dieser Art, obwohl unter ihm meist die Riesenvallisnerie verkauft wird.

Im Aquarium ist sie eine anspruchslose Pflanze für Einsteiger. Sie gedeiht bei mittlerem Licht ohne CO₂ und verträgt neutrales bis leicht alkalisches, auch hartes Wasser; stark saures Wasser mag sie nicht. Ein nährstoffreicher Boden oder gelegentliche Eisendüngung genügen ihr. Über Ausläufer bildet sie rasch eine dichte, luftige Kulisse und eignet sich deshalb für den Hintergrund und die Seitenränder des Beckens. Werden einzelne Blätter unansehnlich, entfernt man sie ganz, denn kurz über dem Boden abgeschnittene Blätter sterben ab. Gärtnereiware sollte man vor dem Einsetzen zu Garnelen einige Zeit wässern.

Die Vermehrung übernimmt die Pflanze selbst: An den Ausläufern entstehen Tochterpflanzen, die man abtrennen kann, sobald sie eigene Wurzeln haben. Bemerkenswert ist die Bestäubung. Vallisnerien sind zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. Die weiblichen Blüten erreichen die Oberfläche an sehr langen Stielen, die winzigen männlichen lösen sich unter Wasser ab und treiben nach oben. Nach der Befruchtung dreht sich der weibliche Stiel schraubenförmig ein und hält die reifende Frucht dicht unter dem Wasserspiegel. Der Gattungsname ehrt den italienischen Naturforscher Antonio Vallisneri.

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Steckbrief

Wuchshöhe
20–60 cm
Platz im Becken
Hintergrund
Licht
mittel
CO₂-Zugabe
nicht nötig
Wachstum
schnell
Temperatur
24–29 °C
pH-Wert
6–8
Anspruch
Einsteiger
Wuchsform
Rosettenpflanze
Vermehrung
Ausläufer
Familie
Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae)

Herkunft

Nordaustralien, Neuguinea und Neukaledonien, vereinzelt auch Kambodscha und Philippinen

Die Markierung zeigt den Kontinent, nicht das genaue Verbreitungsgebiet. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).

Bemerkung

Die fadenschmalen Blätter bilden über Ausläufer rasch eine dichte, luftige Kulisse am Beckenrand.

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Wer ein Becken nach dem Vorbild der Natur einrichten möchte, findet hier Fische, die ebenfalls aus Australien & Neuguinea stammen. Ob die Wasserwerte zusammenpassen, zeigt der Steckbrief der jeweiligen Art.

Quelle: zierfischatlas.de/pflanzen/schmalblaettrige-vallisnerie · Stand: 19. September 2026