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Kleines Papageienblatt

Alternanthera reineckii

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Porträt

Das Kleine Papageienblatt ist im südlichen Südamerika zu Hause, in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Dort wächst es in Sümpfen, an Bach- und Teichufern und in Überschwemmungsgebieten, mal über, mal unter Wasser. Die aufrechten Stängel tragen kleine Blätter, die unter Wasser nur etwa zwei Zentimeter lang werden. Oben sind sie olivgrün bis rötlich, manchmal mit orangefarbenen Tönen, die Unterseite schimmert hell rotviolett. Spricht man in der Aquaristik von Alternanthera reineckii ohne Sortennamen, ist meist diese kleinblättrige Form gemeint. Sie kam um 1963 als „Telanthera osiris“ aus Brasilien in den Handel, wurde später aber von auffälligeren Sorten wie 'Lilacina' oder 'Rosaefolia' verdrängt.

Im Aquarium wirkt es am besten in Gruppen im Mittelgrund, und in Becken im holländischen Stil fallen die gleichmäßig aufgebauten Triebe besonders auf. Die Pflanze braucht recht viel Licht: Ist die Beleuchtung zu schwach, sterben die unteren Blätter ab, und das Laub bleibt eher grün. Ein nährstoffreicher Bodengrund und eine CO₂-Zugabe sind empfehlenswert, das Wasser sollte weich bis mittelhart und leicht sauer sein. Auffällig ist, dass sie mit eher gemäßigten Temperaturen am besten zurechtkommt. Stecklinge setzt man einzeln mit etwas Abstand in den Boden.

Vermehrt wird über Kopfstecklinge: Die abgeknipste Triebspitze lässt sich einfach wieder einpflanzen, und der verbleibende Stängel treibt darunter neue Seitentriebe. Nicht verwechseln sollte man das Papageienblatt mit dem verwandten Alligatorkraut (Alternanthera philoxeroides), das auf der EU-Liste invasiver Arten steht und nicht gehandelt werden darf; A. reineckii ist dort nicht aufgeführt. Ebenso wenig ist es mit der dunkelroten, gedrungen wachsenden Sorte 'Mini' gleichzusetzen, die erst seit den 2000er-Jahren bekannt ist.

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Steckbrief

Wuchshöhe
15–30 cm
Platz im Becken
Mittelgrund
Licht
mittel
CO₂-Zugabe
empfohlen
Wachstum
mittel
Temperatur
17–25 °C
pH-Wert
5–7
Anspruch
Erfahren
Wuchsform
Stängelpflanze
Vermehrung
Kopfstecklinge
Familie
Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)

Herkunft

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay, Uruguay

Die Markierung zeigt den Kontinent, nicht das genaue Verbreitungsgebiet. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).

Bemerkung

Kopfstecklinge abknipsen und neu setzen macht die Mutterpflanze buschiger; kräftiges Licht verstärkt die Rotfärbung.

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Wer ein Becken nach dem Vorbild der Natur einrichten möchte, findet hier Fische, die ebenfalls aus Südamerika stammen. Ob die Wasserwerte zusammenpassen, zeigt der Steckbrief der jeweiligen Art.

Quelle: zierfischatlas.de/pflanzen/kleines-papageienblatt · Stand: 19. September 2026