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Uruguay-Schwertpflanze

Aquarius uruguayensis

Echinodorus uruguayensis

Uruguay-Schwertpflanze (Aquarius uruguayensis)
Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz · CC BY-SA 4.0 · Bildnachweis

Porträt

Die Uruguay-Schwertpflanze ist im subtropischen Südosten Südamerikas zu Hause: im Süden Brasiliens, in Paraguay, Uruguay und im Nordosten Argentiniens, nach der Weltcheckliste der Gefäßpflanzen auch im Süden Chiles. Dort wächst sie meist untergetaucht in eher kühlen, oft kräftig strömenden Flüssen und Bächen mit saurem Wasser und überzieht den Grund mit einem Geflecht aus Rhizomen. Ihre bandförmigen, biegsamen und doch festen Blätter sind leicht durchscheinend. Kaum eine Schwertpflanze ist so wandelbar: Blattlänge, Breite und Farbe reichen von Mittel- bis Flaschengrün über Dunkelrot bis fast Schwarz. Viele dieser Formen kamen unter eigenen Namen in den Handel, etwa als Echinodorus africanus, E. horemanii oder E. osiris.

Im Aquarium ist sie robust und pflegeleicht. Mittleres Licht und ein nährstoffreicher Bodengrund reichen für kräftigen Wuchs, CO₂ ist nicht erforderlich. Die Wasserhärte spielt kaum eine Rolle, leicht saures Wasser ist aber günstig. Anders als die meisten tropischen Aquarienpflanzen fühlt sie sich bei mäßiger Wärme wohl und passt deshalb gut zu Fischen aus den Subtropen. Die rötlichen und fast schwarzen Formen brauchen reichlich Eisen, damit ihre Farbe erhalten bleibt. Im Mittel- oder Hintergrund großer Becken wirkt sie als Solitär; manche Formen werden allerdings für durchschnittliche Aquarien zu groß.

Vermehrt wird sie über Jungpflanzen am Blütenstand oder über Seitentriebe am Rhizom, die man mit einer Klinge abtrennt. Blütenstände entstehen im Aquarium eher selten; sie lassen sich anregen, indem man die tägliche Beleuchtungsdauer nach und nach verkürzt. Die weißen Blüten sind für eine Schwertpflanze recht groß. Die Art ist bedingt winterhart: In einer bayerischen Gärtnerei überstanden Pflanzen im Freilandteich sogar den Winter. Außerdem spielt sie in der Zucht der zahlreichen bunten Echinodorus-Hybriden eine wichtige Rolle.

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Steckbrief

Wuchshöhe
30–70 cm
Platz im Becken
Hintergrund
Licht
mittel
CO₂-Zugabe
nicht nötig
Wachstum
mittel
Temperatur
16–24 °C
pH-Wert
5–8
Anspruch
Einsteiger
Wuchsform
Rosettenpflanze
Vermehrung
Adventivpflanzen am Blütenstand, Rhizomteilung
Familie
Froschlöffelgewächse (Alismataceae)

Herkunft

Süd- und Südostbrasilien, Paraguay, Uruguay, Nordost-Argentinien, Südchile

Die Markierung zeigt den Kontinent, nicht das genaue Verbreitungsgebiet. Kartenumrisse: Natural Earth (gemeinfrei).

Bemerkung

Kommt auch mit kühlerem Wasser gut zurecht und bildet schmale, bandförmige Blätter, die grün bis rötlich-braun sein können.

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Wer ein Becken nach dem Vorbild der Natur einrichten möchte, findet hier Fische, die ebenfalls aus Südamerika stammen. Ob die Wasserwerte zusammenpassen, zeigt der Steckbrief der jeweiligen Art.

Quelle: zierfischatlas.de/pflanzen/uruguay-schwertpflanze · Stand: 19. September 2026