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Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas

Besatzvorschlag für ein Aquarium ab 450 Litern mit 4 Arten

Der Besatz

Malawi-Buntbarsche aus Sand- und Freiwasserzone statt Mbuna von der Felsküste, alle Paare von uns als passend geprüft. Der Kaiserbuntbarsch spürt Kleintiere im Sand auf und gehört nicht zu groben Mbuna. Der Borleyi-Utaka filtert Plankton und braucht eine offene Schwimmzone. Beim Roten Kaiser färben sich die Männchen erst mit zwei Jahren vollständig aus; der Eisblaue Maulbrüter stellt Jungfischen nach, ist sonst aber verträglich. Jede Art hält man als ein Männchen mit drei Weibchen – und nur eine Aulonocara-Art im Becken, weil sich die Weibchen ähneln und Kreuzungen entstehen.

Gemeinsame Wasserwerte und Becken

Temperatur
24–27 °C
pH-Wert
7,8–8,6
Gesamthärte
10–25 °dGH
Becken
ab 450 l
Anspruch
Erfahren

Warum diese Arten zusammenpassen

  • Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
  • Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
  • Alle stammen aus derselben Region: Afrika · Malawisee.
  • Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
  • Die anspruchsvollste Art braucht allein 450 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 450 Liter – größer ist immer besser.

Hinweise zu den einzelnen Arten

  • Kaiserbuntbarsch: Sandbewohner, spürt Kleintiere im Boden auf. Nicht mit groben Mbuna mischen.
  • Borleyi-Utaka: Freiwasserfisch, der Plankton filtert; braucht offene Schwimmzone.
  • Roter Kaiser: Männchen färben sich erst mit zwei Jahren vollständig aus.
  • Eisblauer Maulbrüter: Räuberisch gegenüber Jungfischen, sonst verträglich.

Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.

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