Der Besatz
Malawi-Buntbarsche aus Sand- und Freiwasserzone statt Mbuna von der Felsküste, alle Paare von uns als passend geprüft. Der Kaiserbuntbarsch spürt Kleintiere im Sand auf und gehört nicht zu groben Mbuna. Der Borleyi-Utaka filtert Plankton und braucht eine offene Schwimmzone. Beim Roten Kaiser färben sich die Männchen erst mit zwei Jahren vollständig aus; der Eisblaue Maulbrüter stellt Jungfischen nach, ist sonst aber verträglich. Jede Art hält man als ein Männchen mit drei Weibchen – und nur eine Aulonocara-Art im Becken, weil sich die Weibchen ähneln und Kreuzungen entstehen.
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KaiserbuntbarschAulonocara stuartgranti1 ♂ / 3 ♀ · ab 400 l · 24–27 °C · pH 7,8–8,6
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Borleyi-UtakaCopadichromis borleyi1 ♂ / 3 ♀ · ab 450 l · 24–27 °C · pH 7,8–8,6
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Roter KaiserProtomelas taeniolatus1 ♂ / 3 ♀ · ab 450 l · 24–27 °C · pH 7,8–8,6
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Eisblauer MaulbrüterSciaenochromis fryeri1 ♂ / 3 ♀ · ab 450 l · 24–27 °C · pH 7,8–8,6
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Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 24–27 °C
- pH-Wert
- 7,8–8,6
- Gesamthärte
- 10–25 °dGH
- Becken
- ab 450 l
- Anspruch
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Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Afrika · Malawisee.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 450 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 450 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Kaiserbuntbarsch: Sandbewohner, spürt Kleintiere im Boden auf. Nicht mit groben Mbuna mischen.
- Borleyi-Utaka: Freiwasserfisch, der Plankton filtert; braucht offene Schwimmzone.
- Roter Kaiser: Männchen färben sich erst mit zwei Jahren vollständig aus.
- Eisblauer Maulbrüter: Räuberisch gegenüber Jungfischen, sonst verträglich.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (240 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)