Der Besatz
Wer hartes Leitungswasser hat, ist bei den lebendgebärenden Zahnkarpfen richtig. Der Breitflossenkärpfling gibt die Beckengröße vor: Seine Männchen stellen die Segelflosse nur bei ausreichend Platz voll auf. Der Schwertträger braucht Schwimmstrecke, der Guppy kommt mit allem zurecht, was hart und warm ist. Von jeder Art hält man ein Männchen auf zwei bis drei Weibchen – mehrere Schwertträger-Männchen jagen einander. Alle drei vermehren sich im Becken, mit dem Nachwuchs sollte man also rechnen.
-
BreitflossenkärpflingPoecilia latipinna1 ♂ / 2–3 ♀ · ab 160 l · 24–28 °C · pH 7,5–8,5
Erfahren
Foto Breitflossenkärpfling: Tia Offner · CC BY 4.0
-
SchwertträgerXiphophorus hellerii1 ♂ / 3 ♀ · ab 120 l · 22–28 °C · pH 7,0–8,2
Einsteiger
Foto Schwertträger: Bastet78 · CC BY-SA 3.0
-
GuppyPoecilia reticulata1 ♂ / 2–3 ♀ · ab 54 l · 22–28 °C · pH 7,0–8,5
Einsteiger
Foto Guppy: Emilio17 · CC BY-SA 3.0
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 24–28 °C
- pH-Wert
- 7,5–8,2
- Gesamthärte
- 15–25 °dGH
- Becken
- ab 160 l
- Anspruch
- Erfahren
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 3 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Mittel- & Nordamerika.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 160 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 160 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Breitflossenkärpfling: Im Handel oft „Segelkärpfling“ genannt – so heißt eigentlich Poecilia velifera. Männchen stellen die Segelflosse nur bei ausreichend Platz voll auf.
- Schwertträger: Braucht Schwimmstrecke; mehrere Männchen jagen einander.
- Guppy: Hartes Wasser. Hochzuchten sind anfälliger als einfache Farbformen.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)