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Lebendgebärende für hartes Wasser: Besatz für 160 Liter

Besatzvorschlag für ein Aquarium ab 160 Litern mit 3 Arten

Der Besatz

Wer hartes Leitungswasser hat, ist bei den lebendgebärenden Zahnkarpfen richtig. Der Breitflossenkärpfling gibt die Beckengröße vor: Seine Männchen stellen die Segelflosse nur bei ausreichend Platz voll auf. Der Schwertträger braucht Schwimmstrecke, der Guppy kommt mit allem zurecht, was hart und warm ist. Von jeder Art hält man ein Männchen auf zwei bis drei Weibchen – mehrere Schwertträger-Männchen jagen einander. Alle drei vermehren sich im Becken, mit dem Nachwuchs sollte man also rechnen.

Gemeinsame Wasserwerte und Becken

Temperatur
24–28 °C
pH-Wert
7,5–8,2
Gesamthärte
15–25 °dGH
Becken
ab 160 l
Anspruch
Erfahren

Warum diese Arten zusammenpassen

  • Alle 3 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
  • Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
  • Alle stammen aus derselben Region: Mittel- & Nordamerika.
  • Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
  • Die anspruchsvollste Art braucht allein 160 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 160 Liter – größer ist immer besser.

Hinweise zu den einzelnen Arten

  • Breitflossenkärpfling: Im Handel oft „Segelkärpfling“ genannt – so heißt eigentlich Poecilia velifera. Männchen stellen die Segelflosse nur bei ausreichend Platz voll auf.
  • Schwertträger: Braucht Schwimmstrecke; mehrere Männchen jagen einander.
  • Guppy: Hartes Wasser. Hochzuchten sind anfälliger als einfache Farbformen.

Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.

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