Der Besatz
Vier asiatische Arten, die in einem kühl stehenden Zimmer ohne Heizstab auskommen – Zebrabärbling und Paradiesfisch ausdrücklich, Riesendanio und Odessabarbe vertragen den gleichen Bereich. Geprüft ist das für 20 bis 25 Grad; in einer kalten Wohnung lohnt der Blick aufs Thermometer, bevor der Heizer ganz verschwindet. Das Becken muss vor allem lang sein: Zebrabärbling und Riesendanio sind Dauerschwimmer, die Länge statt Volumen brauchen. Der Paradiesfisch ist der Grund, warum hier nur robuste Mitbewohner stehen – er ist gegen Artgenossen ruppig, und kleine, zarte Fische würden bedrängt. Die Odessabarbe passt als lebhafte, robuste Art gut dazu; ihre Männchen tragen ein breites rotes Längsband.
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ZebrabärblingDanio rerioSchwarm ab 10 · ab 80 l · 18–25 °C · pH 6,5–7,5
Einsteiger
Foto Zebrabärbling: Azul · Copyrighted free use
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RiesendanioDevario aequipinnatusSchwarm ab 8 · ab 200 l · 20–26 °C · pH 6,5–7,8
Einsteiger
Foto Riesendanio: Faucon · CC BY-SA 2.5
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ParadiesfischMacropodus opercularisPaar · ab 100 l · 16–26 °C · pH 6,0–8,0
Erfahren
Foto Paradiesfisch: Daniella Vereeken · CC BY 2.0
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OdessabarbePethia padamyaSchwarm ab 8 · ab 100 l · 20–26 °C · pH 6,5–7,5
Einsteiger
Foto Odessabarbe: Marrabbio2 · CC BY-SA 3.0
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 20–25 °C
- pH-Wert
- 6,5–7,5
- Gesamthärte
- 5–19 °dGH
- Becken
- ab 200 l
- Anspruch
- Erfahren
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Asien.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 200 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 200 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Zebrabärbling: Braucht Länge statt Volumen, schwimmt unentwegt. Kommt ohne Heizer aus.
- Riesendanio: Schneller Dauerschwimmer, nur für lange Becken.
- Paradiesfisch: Kommt ohne Heizung aus, ist aber gegen Artgenossen ruppig.
- Odessabarbe: Männchen mit breitem rotem Längsband, robust und lebhaft.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Ruhiges Asien-Becken mit Kampffisch (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Knurrender Gurami mit Keilfleckbärblingen (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch (100 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Südamerika in drei Schichten (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit L-Wels (150 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (160 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Strömungsbecken für große Barben (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)