Der Besatz
Ein großes, gut durchströmtes Becken für vier asiatische Arten, die alle deutlich größer werden, als die Jungtiere im Handel vermuten lassen – beim Glasbärbling ist das besonders auffällig. Die Denison-Barbe braucht Strömung und viel Sauerstoff; sie ist im Freiland stark gefährdet, im Handel stammen die Tiere überwiegend aus Nachzucht. Die Siamesische Rüsselbarbe ist eine der wenigen Arten, die Pinselalgen wirklich frisst, allerdings nur als Jungtier – als Algenputzer eingekauft wird sie später zum großen Schwimmer. Am Boden lebt eine feste Gruppe Schachbrettschmerlen, die Schnecken fressen und Höhlen brauchen. Der Glasbärbling ist ein guter Springer, das Becken gehört also dicht abgedeckt.
-
GlasbärblingRasbora trilineataSchwarm ab 6 · ab 240 l · 22–25 °C · pH 6,5–7,5
Einsteiger
Foto Glasbärbling: Lerdsuwa · CC BY-SA 3.0
-
Denison-BarbeSahyadria denisoniiGruppe ab 6 · ab 250 l · 20–26 °C · pH 6,8–7,8
Erfahren
Foto Denison-Barbe: Anandarajkumar at English Wikipedia · CC BY-SA 3.0
-
Siamesische RüsselbarbeCrossocheilus oblongusGruppe ab 5 · ab 200 l · 23–28 °C · pH 6,5–7,5
Erfahren
Foto Siamesische Rüsselbarbe: aleander2137 · CC BY-SA 4.0
-
SchachbrettschmerleBotia striataGruppe ab 5 · ab 200 l · 23–27 °C · pH 6,5–7,5
Erfahren
Foto Schachbrettschmerle: Lerdsuwa · CC BY-SA 3.0
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 23–25 °C
- pH-Wert
- 6,8–7,5
- Gesamthärte
- 5–10 °dGH
- Becken
- ab 250 l
- Anspruch
- Erfahren
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Asien.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 250 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 250 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Glasbärbling: Wird viel größer, als die Jungtiere im Handel vermuten lassen. Guter Springer – Becken dicht abdecken.
- Denison-Barbe: Braucht Strömung und Sauerstoff; im Freiland stark gefährdet.
- Siamesische Rüsselbarbe: Eine der wenigen Arten, die Pinselalgen wirklich frisst — als Jungtier.
- Schachbrettschmerle: Frisst Schnecken, braucht Höhlen und feste Gruppe.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Ruhiges Asien-Becken mit Kampffisch (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Knurrender Gurami mit Keilfleckbärblingen (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch (100 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Südamerika in drei Schichten (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit L-Wels (150 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (160 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Asien ohne Heizer (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)