Der Besatz
Ein Gesellschaftsbecken, in dem jede Art ihre eigene Zone hat. Ganz oben stehen Silberbeilbäuche, die das Becken praktisch nie verlassen – sie sind gute Springer, die Abdeckung braucht deshalb lückenlos zu schließen, und frisch importierte Tiere sind empfindlich. In der Mitte zieht ein Schwarm Zitronensalmler seine Bahnen; ältere Männchen färben die Flossenkanten tiefschwarz. Darunter lebt ein Paar Tüpfelbuntbarsche, ein friedlicher Offenbrüter, der anders als viele Buntbarsche keine Pflanzen ausgräbt und dessen Paare meist dauerhaft zusammenbleiben. Am Grund gründelt eine Gruppe Metallpanzerwelse, der Einsteiger-Cory schlechthin – er braucht Sandboden, sonst reiben die Barteln ab.
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SilberbeilbauchGasteropelecus sterniclaGruppe ab 6 · ab 120 l · 20–28 °C · pH 5,0–7,5
Erfahren
Foto Silberbeilbauch: Neale Monks · CC BY-SA 3.0
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ZitronensalmlerHyphessobrycon pulchripinnisSchwarm ab 10 · ab 80 l · 23–28 °C · pH 5,5–7,5
Einsteiger
Foto Zitronensalmler: Waugsberg · CC BY 2.5
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TüpfelbuntbarschLaetacara curvicepsPaar · ab 120 l · 20–28 °C · pH 4,5–7,5
Einsteiger
Foto Tüpfelbuntbarsch: Dnoerholm · CC BY-SA 4.0
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MetallpanzerwelsOsteogaster aeneaGruppe ab 6 · ab 80 l · 22–26 °C · pH 6,0–7,8
Einsteiger
Foto Metallpanzerwels: Urheber nicht angegeben · Public domain
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 23–26 °C
- pH-Wert
- 6–7,5
- Gesamthärte
- 2–12 °dGH
- Becken
- ab 120 l
- Anspruch
- Erfahren
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Südamerika.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 120 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 120 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Silberbeilbauch: Oberflächenfisch und guter Springer – Abdeckung ohne Lücken. Frisch importiert empfindlich.
- Zitronensalmler: Ältere Männchen färben die Flossenkanten tiefschwarz.
- Tüpfelbuntbarsch: Friedlicher Offenbrüter, der Pflanzen nicht ausgräbt. Paare bleiben meist dauerhaft zusammen.
- Metallpanzerwels: Der Einsteiger-Cory schlechthin. Sandboden, sonst reiben die Barteln ab.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Ruhiges Asien-Becken mit Kampffisch (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Knurrender Gurami mit Keilfleckbärblingen (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch (100 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit L-Wels (150 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (160 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Asien ohne Heizer (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Strömungsbecken für große Barben (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)