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Knurrender Gurami mit Keilfleckbärblingen: Besatz für 80 Liter

Besatzvorschlag für ein Aquarium ab 80 Litern mit 4 Arten

Der Besatz

Ein Becken für alle, die einmal hören wollen, wie ein Fisch knurrt: Der Knurrende Gurami gibt bei Begegnungen tatsächlich hörbare Laute von sich. Er braucht dichte Bepflanzung und eine warme, feuchte Luftschicht unter der Abdeckung. Nicht dazu gehören dürfen Kampffische, deren Männchen ihm nachstellen, und der Knurrende Zwerggurami, mit dem er sich kreuzt. Dazu zwei nahe verwandte Keilfleckbärblinge, die sich gut nebeneinander vergleichen lassen – Espes ist schlanker und kupferfarben, Hengels etwas kleiner mit einem leuchtend orangen Saum über dem dunklen Keil. Am Boden suchen Dornaugen nach Futter; sie graben sich ein und brauchen deshalb Sand statt scharfkantigem Kies.

Gemeinsame Wasserwerte und Becken

Temperatur
24–28 °C
pH-Wert
5,5–7
Becken
ab 80 l
Anspruch
Einsteiger

Warum diese Arten zusammenpassen

  • Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
  • Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
  • Alle stammen aus derselben Region: Asien.
  • Temperatur, pH-Wert überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
  • Die anspruchsvollste Art braucht allein 80 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 80 Liter – größer ist immer besser.

Hinweise zu den einzelnen Arten

  • Knurrender Gurami: Knurrt hörbar. Braucht dichte Bepflanzung und eine warme, feuchte Luftschicht unter der Abdeckung.
  • Espes Keilfleckbärbling: Schlanker und kupferfarbener als der große Bruder.
  • Hengels Keilfleckbärbling: Etwas kleiner als Keilfleckbärbling und Espes Keilfleckbärbling, erkennbar am leuchtend orangen Saum über dem dunklen Keil.
  • Dornauge: Gräbt sich ein — nur Sand, kein scharfkantiger Kies.

Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.

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