Der Besatz
Ein Becken für alle, die einmal hören wollen, wie ein Fisch knurrt: Der Knurrende Gurami gibt bei Begegnungen tatsächlich hörbare Laute von sich. Er braucht dichte Bepflanzung und eine warme, feuchte Luftschicht unter der Abdeckung. Nicht dazu gehören dürfen Kampffische, deren Männchen ihm nachstellen, und der Knurrende Zwerggurami, mit dem er sich kreuzt. Dazu zwei nahe verwandte Keilfleckbärblinge, die sich gut nebeneinander vergleichen lassen – Espes ist schlanker und kupferfarben, Hengels etwas kleiner mit einem leuchtend orangen Saum über dem dunklen Keil. Am Boden suchen Dornaugen nach Futter; sie graben sich ein und brauchen deshalb Sand statt scharfkantigem Kies.
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Knurrender GuramiTrichopsis vittataPaar oder Gruppe · ab 60 l · 22–28 °C · pH 5,0–7,5
Einsteiger
Foto Knurrender Gurami: BEDO (Thailand) · CC BY-SA 4.0
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Espes KeilfleckbärblingTrigonostigma espeiSchwarm ab 10 · ab 60 l · 23–28 °C · pH 5,5–7,0
Einsteiger
Foto Espes Keilfleckbärbling: Lerdsuwa · CC BY-SA 3.0
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Hengels KeilfleckbärblingTrigonostigma hengeliSchwarm ab 10 · ab 60 l · 23–28 °C · pH 5,0–7,5
Einsteiger
Foto Hengels Keilfleckbärbling: -serwacy01- · CC BY-SA 4.0
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DornaugePangio kuhliiGruppe ab 6 · ab 80 l · 24–28 °C · pH 5,5–7,0
Einsteiger
Foto Dornauge: Iidkk · CC BY-SA 4.0
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 24–28 °C
- pH-Wert
- 5,5–7
- Becken
- ab 80 l
- Anspruch
- Einsteiger
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Asien.
- Temperatur, pH-Wert überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 80 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 80 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Knurrender Gurami: Knurrt hörbar. Braucht dichte Bepflanzung und eine warme, feuchte Luftschicht unter der Abdeckung.
- Espes Keilfleckbärbling: Schlanker und kupferfarbener als der große Bruder.
- Hengels Keilfleckbärbling: Etwas kleiner als Keilfleckbärbling und Espes Keilfleckbärbling, erkennbar am leuchtend orangen Saum über dem dunklen Keil.
- Dornauge: Gräbt sich ein — nur Sand, kein scharfkantiger Kies.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Ruhiges Asien-Becken mit Kampffisch (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch (100 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Südamerika in drei Schichten (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit L-Wels (150 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (160 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Asien ohne Heizer (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Strömungsbecken für große Barben (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)