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Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch: Besatz für 100 Liter

Besatzvorschlag für ein Aquarium ab 100 Litern mit 4 Arten

Der Besatz

Ein Becken für weiches, saures Wasser, wie es die vier Arten aus Südamerika gemeinsam vertragen. Der Villavicencio-Zwergbuntbarsch brütet in Höhlen und lebt als Paar oder im Harem; andere Apistogramma gehören nicht dazu, Wildfänge schon gar nicht. Darüber steht ein Schwarm Roter Neon, dessen Farbe erst in weichem, dunklem Wasser über Laub richtig zur Geltung kommt, und direkt unter der Oberfläche ein Trupp Marmorierter Beilbäuche. Der Spitzmaul-Ziersalmler steht schräg mit dem Kopf nach oben – das ist normal; er ist scheu und braucht Schwimmpflanzen und ruhige Mitbewohner. Der Beilbauch ist ein reiner Oberflächenfisch und ein guter Springer, die Abdeckung darf also keine Lücken haben.

Gemeinsame Wasserwerte und Becken

Temperatur
24–28 °C
pH-Wert
5,5–6,5
Gesamthärte
1–5 °dGH
Becken
ab 100 l
Anspruch
Erfahren

Warum diese Arten zusammenpassen

  • Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
  • Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
  • Alle stammen aus derselben Region: Südamerika.
  • Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
  • Die anspruchsvollste Art braucht allein 100 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 100 Liter – größer ist immer besser.

Hinweise zu den einzelnen Arten

  • Villavicencio-Zwergbuntbarsch: Höhlenbrüter; Wildfänge nicht mit anderen Apistogramma halten. Rote Zuchtformen sind womöglich mit A. viejita gekreuzt – Herkunft notieren.
  • Roter Neon: Farbe kommt erst in weichem, dunklem Wasser über Laub zur Geltung.
  • Marmorierter Beilbauch: Reiner Oberflächenfisch und Springer — Abdeckung ohne Lücken.
  • Spitzmaul-Ziersalmler: Steht schräg mit dem Kopf nach oben – das ist normal. Scheu, braucht Schwimmpflanzen und ruhige Mitbewohner.

Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.

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