Der Besatz
Ein durchgehend warmes Becken um den Queen-Arabesque-Harnischwels L260. Er ist kein Algenfresser, sondern braucht Frost- und Granulatfutter, gern auch rohe Kartoffel, und er darf nicht mit anderen Hypancistrus zusammenleben, weil sich die Arten kreuzen. Dazu ein Paar oder Harem des Agassizii-Zwergbuntbarschs – von ihm gibt es viele Standortvarianten, Farbform und Herkunft notiert man beim Kauf am besten gleich mit. Im freien Wasser steht ein Schwarm Rotkopfsalmler, deren blasse Kopffärbung ein brauchbares Frühwarnzeichen für Nitrat oder Stress ist. Am Boden kommen Sterbas Panzerwelse dazu, einer der wenigen Corys, die dauerhaft so hohe Temperaturen vertragen.
- Queen-Arabesque-Harnischwels (L260)Hypancistrus sp. L260einzeln oder Gruppe · ab 150 l · 24–30 °C · pH 5,5–7,5 Erfahren
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Agassizii-ZwergbuntbarschApistogramma agassiziiHarem 1 ♂ / 2–3 ♀ · ab 100 l · 24–29 °C · pH 5,0–7,0
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Foto Agassizii-Zwergbuntbarsch: Sychriscar · CC BY-SA 3.0
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RotkopfsalmlerPetitella bleheriSchwarm ab 10 · ab 100 l · 24–28 °C · pH 5,5–7,0
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Foto Rotkopfsalmler: Soulkeeper · CC BY-SA 3.0
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Sterbas PanzerwelsHoplisoma sterbaiGruppe ab 6 · ab 100 l · 24–28 °C · pH 6,0–7,5
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Foto Sterbas Panzerwels: Matthew Mannell · Public domain
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 24–28 °C
- pH-Wert
- 6–7
- Gesamthärte
- 2–10 °dGH
- Becken
- ab 150 l
- Anspruch
- Erfahren
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 6 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Südamerika.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 150 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 150 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Queen-Arabesque-Harnischwels (L260): Kaum Algenfresser – Frost- und Granulatfutter, gern rohe Kartoffel. Nicht mit anderen Hypancistrus halten, die Arten kreuzen sich.
- Agassizii-Zwergbuntbarsch: Viele Standortvarianten — Farbform und Herkunft beim Kauf notieren.
- Rotkopfsalmler: Blasse Kopffärbung ist ein Frühwarnzeichen für Nitrat oder Stress.
- Sterbas Panzerwels: Einer der wenigen Corys, die dauerhaft Diskus-Temperaturen vertragen.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Ruhiges Asien-Becken mit Kampffisch (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Knurrender Gurami mit Keilfleckbärblingen (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch (100 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Südamerika in drei Schichten (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (160 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Asien ohne Heizer (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Strömungsbecken für große Barben (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)