Der Besatz
Ein kleines, ruhiges Becken um den Friedlichen Kampffisch. Er ist die wilde, deutlich verträglichere Verwandte des Siamesischen Kampffischs, verlangt aber ausdrücklich sehr friedliche Mitbewohner – keine Flossenzupfer und auf keinen Fall einen anderen Kampffisch, mit dem er sich kreuzen würde. Die Kirschbarbe ist die friedlichste der gängigen Barben, Espes Keilfleckbärbling ein ebenso ruhiger Schwarmfisch für die mittlere Zone. Wichtig sind Schwimmpflanzen, ruhiges Wasser und eine dichte Abdeckung: Der Kampffisch atmet Luft von der Oberfläche und braucht darüber eine warme, feuchte Schicht.
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Friedlicher KampffischBetta imbellisPaar · ab 54 l · 20–28 °C · pH 5,0–7,5
Erfahren
Foto Friedlicher Kampffisch: DefenderRegina · CC BY-SA 3.0
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KirschbarbePuntius titteyaGruppe ab 8 · ab 60 l · 23–27 °C · pH 6,0–7,5
Einsteiger
Foto Kirschbarbe: Brian Gratwicke · CC BY 2.0
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Espes KeilfleckbärblingTrigonostigma espeiSchwarm ab 10 · ab 60 l · 23–28 °C · pH 5,5–7,0
Einsteiger
Foto Espes Keilfleckbärbling: Lerdsuwa · CC BY-SA 3.0
Gemeinsame Wasserwerte und Becken
- Temperatur
- 23–27 °C
- pH-Wert
- 6–7
- Gesamthärte
- 2–10 °dGH
- Becken
- ab 60 l
- Anspruch
- Erfahren
Warum diese Arten zusammenpassen
- Alle 3 Paare stehen in unseren von Hand geprüften Listen „Passt gut zusammen“ – Herkunft, Wasserwerte, Größe und Verhalten wurden dafür einzeln angesehen.
- Keine der Arten steht bei einer anderen unter „Nicht geeignet“, und keine braucht ein Artbecken.
- Alle stammen aus derselben Region: Asien.
- Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich – der gemeinsame Bereich steht oben.
- Die anspruchsvollste Art braucht allein 60 Liter. Für alle Gruppen zusammen empfehlen wir mindestens 60 Liter – größer ist immer besser.
Hinweise zu den einzelnen Arten
- Friedlicher Kampffisch: Braucht Abdeckung, Schwimmpflanzen und ruhiges Wasser. Nie mit dem Siamesischen Kampffisch – die Arten kreuzen sich.
- Kirschbarbe: Friedlichste der gängigen Barben, Männchen leuchten zur Balz rot.
- Espes Keilfleckbärbling: Schlanker und kupferfarbener als der große Bruder.
Ein Vorschlag, kein Bauplan: Einzelne Tiere können sich anders verhalten. Vor dem Kauf im Fachhandel prüfen und neue Fische nach und nach einsetzen – mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Weitere Besatzvorschläge
- Kleines Nano-Becken mit Perlhuhnbärblingen (40 l)
- Nano-Aquarium mit asiatischen Zwergen (54 l)
- Südamerika im Kleinformat (60 l)
- Südamerika für Einsteiger (80 l)
- Knurrender Gurami mit Keilfleckbärblingen (80 l)
- Kleine Australier und Neuguineer (100 l)
- Weiches Wasser mit Zwergbuntbarsch (100 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (100 l)
- Südamerika mit Zwergbuntbarsch und Panzerwelsen (120 l)
- Lebendgebärende aus Mittelamerika und der Karibik (120 l)
- Südamerika in drei Schichten (120 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit Schmetterlingsbuntbarsch (150 l)
- Südostasien mit Keilfleckbärblingen und Honiggurami (150 l)
- Kühleres Barbenbecken aus Asien (150 l)
- Warmes Südamerika-Becken mit L-Wels (150 l)
- Lebendgebärende für hartes Wasser (160 l)
- Südamerika-Gesellschaftsbecken für Einsteiger (180 l)
- Westafrika mit Purpurprachtbarsch und Kongosalmlern (200 l)
- Asien ohne Heizer (200 l)
- Südostasien mit Schmerlen und großen Bärblingen (240 l)
- Südamerika mit Blauem Akara (250 l)
- Strömungsbecken für große Barben (250 l)
- Regenbogenfische aus Neuguinea (300 l)
- Skalare mit passenden Mitbewohnern (300 l)
- Malawisee: Mbuna an der Felsküste (400 l)
- Tanganjikasee: Felsküste mit Heringscichliden (400 l)
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas (450 l)
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum (450 l)