Geprüfte Besatzvorschläge für 450 Liter
In diesen Vorschlägen passt jede Art zu jeder anderen: Alle Paare haben wir von Hand geprüft, keine Art ist als unverträglich vermerkt, und Temperatur, pH-Wert und Härte überschneiden sich.
Welche Fische passen in ein 450-Liter-Aquarium?
Im Zierfischatlas haben 188 Arten ein empfohlenes Mindestbecken von höchstens 450 Litern – nach Herkunft: Südamerika (70), Mittel- & Nordamerika (16), Asien (45), Afrika · Malawisee (13), Afrika · Tanganjikasee (16), Afrika · Victoriasee (2), Afrika · Flüsse & Westafrika (15), Australien & Neuguinea (11). Das Mindestbecken gilt für eine artgerechte Gruppe einer einzelnen Art. Mehrere Arten brauchen zusammen mehr Platz, und sie müssen in Wasserwerten und Verhalten zueinander passen.
Welche Fische brauchen ein Becken ab 450 Litern?
Diese Arten haben ein empfohlenes Mindestbecken über 400 und bis 450 Liter – im 450-Liter-Becken kommen sie also neu infrage:
- Borleyi-Utaka ab 450 l
- Eisblauer Maulbrüter ab 450 l
- Erdfresser ab 450 l
- Fledermaus-Kaiserbuntbarsch ab 450 l
- Oscar / Pfauenaugenbuntbarsch ab 450 l
- Roter Kaiser ab 450 l
Das Mindestbecken sagt nichts über die Verträglichkeit. Welche Arten zusammenpassen, steht auf jeder Artseite; mehrere Arten prüft der Besatz-Check.
Wie viele Fische passen in ein 450-Liter-Aquarium?
Eine feste Stückzahl gibt es nicht – die alte Faustregel „ein Zentimeter Fisch pro Liter“ ist zu grob. Entscheidend sind die Gruppengrößen: Schwarmfische fühlen sich erst mit Artgenossen sicher, manche Buntbarsche hält man als Paar. In den Vorschlägen für 450 Liter sind das:
- Malawisee: Kaiserbuntbarsch und Utakas: Kaiserbuntbarsch – 1 ♂ / 3 ♀; Borleyi-Utaka – 1 ♂ / 3 ♀; Roter Kaiser – 1 ♂ / 3 ♀; Eisblauer Maulbrüter – 1 ♂ / 3 ♀
- Großes Südamerika-Becken mit Erdfressern und Severum: Erdfresser – Gruppe ab 5; Severum – Paar oder Gruppe; Leopard-Rüsselzahnwels (L134) – einzeln oder Gruppe; Skalar – Gruppe 5–6
Mehr dazu im Ratgeber Besatz planen.
Kleinere Vorschläge, die auch in 450 Liter passen
Ein Vorschlag für ein kleineres Becken passt auch ins größere – dort haben die Gruppen mehr Platz.